Ich muss mein Verfahren ändern…

… wenn ich weiterhin regelmäßig Beiträge verfassen will. Die letzten Blogbeiträge waren meinerseits, so denke ich, gut recherchiert. Was mir vor allem immer wichtig war, das war ein passendes Bild. Wenn möglich der Creative Commons. Damit es eben auch passend bebildert ist.

Zusammen mit den Fußnoten sind daraus aber durchaus kleine Beiträge entstanden, die fast schon wissenschaftlichen Charakter hatten. Das meine ich jetzt nur halb ernst, aber etwas ist schon dran. Was mich aber im Moment deutlich daran hindert, meinen jetzt begonnenen Beitrag fertig zu stellen. Da müsste ich noch ein wenig nachschauen und ausführlicher begründen. Auch die Kategorisierung und die Vergabe der Tags war manchmal aufwändig.

Darum werde ich mich nun bemühen, zwischendrin auch einfach nur zu schreiben. Das tue ich eh weniger zu meinen eigenen Befindlichkeiten als vielmehr zum politischen Geschehen. Natürlich mit dem Vorteil eines Blogs, meine Meinung zusammen mit  meiner emotionalen Befindlichkeit ausdrücken zu können. Mal sehen, ob es funktioniert. Dieser Beitrag ist jedenfalls ein Indiz dafür, dass es geht. So ganz ohne Bild und ganz ohne Fußnoten :-).

Nachtrag vom 03.01.2015

Jetzt bin ich doch bei meinem alten Verfahren geblieben. Damit werden es zwar weniger Blogbeiträge bleiben. Dafür aber auch für mich selbst gehaltvoller, weil ich zum Teil für meine eigenen Nachforschungen die entsprechenden Verweise hinterlege.

Nachtrag 2 (06. Juni 2015)

Da ich mittlerweile meine Blogbeiträge – zumindest die umfangreicheren – zu meinen Publikationen zähle, ist die Zitation von Quellen und die etwas umfangreicheren Ausführungen völlig in Ordnung. Neu entdeckt habe ich ja jetzt die Möglichkeit, anhand der Überschriften zu gliedern. Sehr schön.

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2 Antworten

  1. Als ich diesen Artikel gelesen habe, musste ich schmunzeln, denn ich habe genau das Gegenteilige Problem. Da im Internet häufig eine Masse an unrecherchierten Artikeln lukrativer ist, schreibe ich auf meinem Blog viel Unsinn. Nun habe ich allerdings Angst, mit dem guten Schreiben auch das gute Leben zu verpassen.

    Das Weblog von Ihnen gefällt mir gerade wegen der inhaltlichen Qualität!

    • Hallo Herr Assmann,

      vielen Dank für das Kompliment wegen der Qualität :-). Das ist doch in der Tat ein Ansporn, weiter eher auf der inhaltlich belegbaren bzw. dokumentierten Ebene zu bleiben. Vor allem deshalb, weil die kurzen Meldungen eigentlich eine Domäne von Twitter und Co. sind. Es ist halt aufwändiger. Andererseits auch für mich selbst fruchtbarer, weil ich beim Schreiben ja durchaus auch etwas lerne. Und eben dann noch dokumentiere. Ob das dann schon das gute Leben ausmacht, würde ich noch nicht annehmen ;-).
      Im Moment beschäftigt mich auch mehr, warum es (für mich) überhaupt interessant ist, zunächst mal einfach ins große „Nichts“ des Internet zu posten. Bisher sind die Antworten ja spärlich, insofern kann es nicht alleine das Feedback sein. Aber ich finde es gut, sich überhaupt begründet zu positionieren. Was ich bei oder mit „meinen“ Themen versuche. Aber vielleicht wieder aktiver angehen könnte.

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