Back to the roots – Ein letztes Mal Perry Rhodan

In meinem letzten Eintrag hatte ich ja schon meine Bedenken bezüglich Perry Rhodan Neo formuliert. Nach dem Lesen einiger guter Kommentare zu einzelnen Bänden (siehe hier) wurden meine bisher eher unbewussten Wahrnehmungen deutlich artikuliert. Und mir dadurch wiederum bewusst. Irgendwie ist der Versuch, die Charaktere differenzierter zu beschreiben daneben gegangen. Und so spannend das Experiment, den Neustart der Serie den Ereignissen der Jetztzeit anzupassen und damit von vorne zu beginnen sicher ist und war – er ist nur teilweise gut umgesetzt worden. Das waren dann die spannenderen Passagen. Vielleicht ist das Vorhaben auch gar nicht wirklich möglich gewesen.

Auf jeden Fall habe ich – wieder den Kindle vor Augen – mit den Silberbänden geliebäugelt und beginne jetzt mit dem Band 7 (Atlan) diese Werke. Nachdem ich kurz reingelesen habe bin ich sofort wieder davon angetan gewesen. Ich werde also wieder die „alten“ Bände lesen, da ich sie sehr schätze. Sie hatten mich seinerzeit schon deshalb fasziniert, weil hier die gröbsten Schnitzer der Ursprungsserie schon beseitigt waren. Back to the roots also. Ich werde nun meine Bücher, die ich immerhin bis Band 27 gesammelt hatte, verkaufen und mir Zug um Zug die elektronische Ausgabe zulegen. Mit einer Ausnahme: Den ersten Band habe ich noch mit den Originalautogrammen (also echt unterschrieben, nicht gedruckte Unterschriften) der damaligen Redaktion (William Voltz, Clark Darlton & K.H. Scheer – so ähnlich wie hier). Als Besteller der Erstausgabe und unglaublicher Fan der ersten Stunde der Bücher habe ich einen solchen Band damals bekommen.

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